Aktuelles

Es gibt gerade einen großen Austausch unter einigen GTPs, was die Vorgaben des Netzwerks betreffen und was die Konsequenzen für die Betreuung in der GTP sind.

Montag, 14.11., um 18:00 Uhr: FG Großtagespflege: Offenes Treffen für alle interessierten TPPs (Zoom)

Anmeldung unter: info@bonner-grosstagespflege.de

Geplante aktuelle Themen

aktuell beschäftigt sich der AK Großtagespflege mit folgenden Themen

  • praktische Umsetzung Pausenvertretung
  • Konzeptionelle und pädagogische Vorgaben für die GTP
  • Raumkonzept in der GTP
  • weitere Vertretungsmodelle für die GTP
  • Auswirkungen der Änderungen des SGB VIII für die praktische Arbeit in der GTP

Aktueller Arbeitsstand

Wir hatten am 14.9.21 ein gutes Gespräch mit dem Jugendamt und Netzwerk zum Thema (Pausen)Vertretung. Es haben sich diese 3 Punkte herauskristallisiert.

 

1. zusätzliche Vertretungskraft in GTP mit Angestellten, um auch die praktische Umsetzung gewährleisten zu können. Es hat sich bereits ein Team gebildet, die Rahmenbedingungen für diese Vertretungskräfte erarbeiten.

 

2. Vertretungspool und Vertretungsstützpunkt für TPP/GTP mit hauptamtlichen selbst. TPP, auch als Alternative zur eigenen Vertretungskraft.

Das Netzwerk erkundigt sich, wie in anderen Kommunen die Vertretung umgesetzt wird. Auch von unserer Seite sollten wir die Modelle mit konkreten Inhalten füllen. Es besteht noch Mitwirkungsbedarf, gerne auch mit Unterstützung der Einzeltagespflege.

 

3. rechtliche Abklärung der "Bereitschaftspause"

Das JA hat vertreten, dass es durchs Land nicht zulässig ist und daher keine Alternative zur Pausenvertretung sei. Von Seiten des Netzwerk haben wir Rückhalt bekommen, dass arbeitsrechtlich dort noch Klärungsbedarf besteht.

Wir werden Kontakt zum Landesverband und zum Land aufnehmen und die "Bereitschaftspause" rechtlich durchleuchten.

 

Am 2.11. findet ein erneutes Treffen statt mit ersten erarbeiteten Ergebnissen.


Gegenseitige Vertretung im Ausnahmefall in der GTP

 

Wir haben an das Jugendamt folgenden Sachverhalt gesendet mit der Bitte im Bezug auf § 22 Abs. 1 S. 3 SGB Vlll Stellung zu nehmen.

Sachverhalt:
Eine Tagespflegeperson wird angerufen, dass sich ihr eigenes Kind in der Schule verletzt hat und abgeholt werden muss. Die Eltern der Kinder dieser Tagespflegeperson werden informiert, ihr Kind so schnell wie möglich abzuholen. Die andere Tagespflege betreut bis zum Erscheinen der Eltern bis zu 9 Kinder.

Antwort:
Ihr geschilderter Sachverhalt ist ein gutes Beispiel für einen Ausnahmefall nach § 22 Abs. 1 SGB VIII. In der Gesetzesbegründung hierzu heißt es:

 „Im neu eingefügten Satz 4 wird als Ausnahme normiert, dass im Falle einer gemeinsamen Raumnutzung durch mehrere Kindertagespflegepersonen (Satz 3) eine gegenseitige kurzzeitige Vertretung der Kindertagespflegepersonen aus einem gewichtigen Grund möglich ist. Kurzzeitig ist eine Vertretung dann, wenn sie maximal für die Dauer einer halben täglichen Betreuungszeit geleistet wird. Bietet beispielsweise die Kindertagespflegeperson eine ganztägige Betreuung von acht Stunden an, so ist eine Vertretung nur dann kurzzeitig, wenn sie vier Stunden bzw. einen halben Tag (Vormittag / Nachmittag) nicht überschreitet. Ein gewichtiger Grund für solch eine kurzzeitige gegenseitige Vertretung ist nur anzunehmen, wenn die Kindertagespflegeperson aus einem notwendigen Anlass die Aufsicht über die ihr vertraglich und pädagogisch zugeordneten Kinder in den gemeinsam genutzten Räumen nicht ausüben kann. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein medizinischer Notfall bei der Kindertagespflegeperson oder einem der ihr zugeordneten Kinder vorliegt, wenn ein Arztbesuch genau in diesem Zeitraum unvermeidbar ist oder sich ein Notfall im familiären Umfeld der Kindertagespflegeperson ereignet hat (beispielsweise auch dann, wenn ein eigenes Kind krankheitsbedingt aus der Schule abgeholt werden muss).“ (BT-Drucks. 19/28870, 21.04.2021, S. 104)


Liebe Kolleginnen,

aktuell beschäftigt sich der AK Großtagespflege mit folgenden Themen

  • praktische Umsetzung Pausenvertretung
  • weitere Vertretungsmodelle für die GTP
  • Auswirkungen der Änderungen des SGB VIII für die praktische Arbeit in der GTP
  • Raumkonzept in der GTP

 


Liebe KollegInnen,

 

wir hatten am Dienstag, den 27.04.21, ein sehr positives Gespräch mit dem Jugendamt (Herr Kratz und Frau Schümann) und Netzwerk (Frau Schröder, konzeptionelle Leitung des Netzwerk und Frau Fischer) bzgl. des anstehenden Kooperationsvertrages für GTPs mit Angestellten. Viele unserer Ergänzungen und Änderungen sind übernommen oder in Teilen aufgegriffen wurden,die auch für andere GTP von Bedeutung sind (Raumkonzept und päd. Zuordnung der Kinder, Vertretung).

Diese Zoom Sitzung war auf jeden Fall hoffnungsvoll!